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Montag, 4. August 2008

Sechs Tage Himmelblau

Die Exkursion der 5. Klassen nach Tönning


Gemeinsam mit ihren Lehrern Frau Ehlenberger, Frau Fröber, Frau Schwind, Frau Stefan und Herrn Rusam und unseren zwei „Rettungsschwimmern“ Paul und Marco aus der K13 haben die fünften Klassen unserer Schule sechs wunderschöne und sehr lehrreiche Tage in Tönning verbracht. Um sechs Uhr, als wohl alle anderen RWGler noch friedlich in den Federn lagen, fuhren wir am Samstag früh von Bayreuth aus ab. Nach zehn Stunden Busfahrt erreichten wir unsere Jugendherberge – gerade rechtzeitig zum Abendessen. Da alle von der langen Anreise müde waren, ließen wir den Tag geruhsam bei einem Spaziergang auf dem Deich (Vorsicht, Schafsköttel!) ausklingen.

Bei herrlichem Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad wurde am nächsten Tag die Wattwanderung angetreten. Hier erfuhren die Schüler so einiges Wissenswerte über das Watt und die darin lebenden Tiere, konnten aber – zum Erstaunen der Wattführer – auch schon erlerntes Wissen anbringen. Einen Höhepunkt der Wattwanderung bildete sicherlich der Gang durchs Schlickwatt, in dem es sich herrlich versinken und plantschen lässt. 87 schwarzbeinige (und zum Teil auch schwarzarmige) Jungen und Mädchen mussten sich anschließend im Priel wieder sauberschrubben. Danach wurde endlich ein Wattwurm ausgegraben und betrachtet – schließlich gehört das zu einer ordentlichen Wattwurm-Exkursion dazu! Bei dem anschließenden Abstecher zum Strand konnten wir auf eindrucksvolle Weise lernen, wie rasch das Meer bei kommenden Flut ansteigt: Als wir vom Plantschen im Meer zurückkamen, schwammen einige unserer Rucksäcke, die wir weit weg vom Ufer abgestellt hatten, schon im Wasser. Eiligst mussten wir zusammenpacken und zum Bus zurücklaufen. Abends standen Sport, Spiel und Spaß auf dem Programm.

Der nächste Tag führte uns wieder ans Meer, diesmal in die Salzwiesen. Hier gab es eine interessante Führung, bei der den Schülern mit Hilfe vieler Spiele die Flora und Fauna dieser Landschaft erklärt wurde. Und für uns Lehrer war es nett anzusehen, wie sich die Fünftklässler auf der Suche nach einer bestimmten Pflanze auf allen Vieren schnüffelnd durch die Wiesen bewegten oder wie sie als Deichschaf mit geschlossenen Augen nach einer Aster suchen mussten… Am Nachmittag stand wieder Erholung am Strand auf dem Programm, wobei hier an der Nordsee die Devise gilt: Vor dem Sonnenbad am Meer hat Gott den langen Marsch durch das Watt gestellt. Und so mussten auch wir kilometerlang laufen, um ans Ziel zu kommen. Dann aber plantschten, prusteten und tauchten neunzig zufriedene Fünftklässler im Meer.


Am nächsten Tag machte unsere Gruppe die Seehundstation Friedrichskoog unsicher, lernte dort endlich den Unterschied zwischen Seehund und Kegelrobbe kennen und kaufte anschließend den Souvenirladen leer. Auch heute ging es wieder an den Strand, was bei Temperaturen um die 34 Grad einfach die beste Möglichkeit war, den Nachmittag ausklingen zu lassen. Am Abend erwischte es leider Herrn Rusam, der sich beim Fußballspielen im Eifer des Gefechts den Mittelhandknochen brach. Er wurde aber gleich am nächsten Tag in der recht idyllischen Tönninger Klinik operiert und konnte mit uns zusammen die Heimfahrt im Bus antreten. Herzliche Genesungswünsche für ihn an dieser Stelle!

Der Rest der Gruppe erkundete an diesem Tag Tönning im Rahmen einer Stadtrallye und vertiefte im Wattforum Multimar die erworbenen Kenntnisse über das Watt. Als besonderes Highlight durften die Schüler hier in Kleingruppen im Labor experimentieren, Muscheln unter dem Mikroskop beim Fressen beobachten und Seesterne streicheln. So macht Lernen wirklich Spaß!


Am Abend ging es dann rund beim Bunten Abend. Hier wurden von den Schülern neben tollen Tanzeinlagen, einer Robbenshow und einer Einradvorführung auch Sketche dargeboten, bei denen bisweilen auch starke Ähnlichkeiten mit lebenden Lehrern nicht zu leugnen waren… Auch Mister und Miss Tönning 2008 wurden gewählt, und Quizspiele mit Lehrern veranstaltet. Außerdem wurden die Sieger der allabendlich durchgeführten Zimmerolympiade sowie der Stadtrallye verkündet und mit Preisen geehrt.

Am Donnerstag nach dem Frühstück (und der obligatorischen Zimmerkontrolle) hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen von Tönning. Nach weiteren zehn Stunden Busfahrt (die aber viel schneller vergingen als die Hinfahrt) landeten schließlich alle 87 Wattwurmexpertinnen und -experten wieder glücklich bei ihren sehnsüchtig wartenden Eltern.
Ein besonderer Dank an Frau Fröber, die trotz verletzter Schulter tapfer ihre neunzig Deichschäfchen durch diese Woche führte!


Freitag, 1. August 2008

Schlussgottesdienst in der Turnhalle


Mit einem Abschlussgottesdienst in der Turnhalle und der anschließenden Zeugnisausgabe ging das Schuljahr 2007/2008 zu Ende.

Frau Kemnitzer hatte für den Schlussgotttesdienst ein einprägsames Bild gefunden, nämlich das des Netzes. Netze können etwas Gefährliches sein, wenn wir uns darin verstricken. Zu einem Netz zu gehören, gibt jedoch auch Stärke und das Gefühl der Zusammengehörigkeit, wie es der Glaube vermittelt. Als Probe aufs Exempel verknüpften die Schülerinnen und Schüler ausgeteilte Wollfäden und schufen so in ein paar Augenblicken ein großes Knüpfwerk, das alle zusammenschloss.

Donnerstag, 31. Juli 2008

School's out for Summer

Die Schulband sorgte für Unterhaltung in der Turnhalle.

Mit einer School’s Out Party chillte das RWG in die Ferien.

Statt gezwungener Unterrichtsverrenkungen ließ man es heuer cool angehen und begann den vorletzten Schultag mit einem gemeinsamen Frühstück im Kreis der Mitschüler. Schließlich gibt es immer etwas zu bereden, und warum nicht die letzten Schulstunden vor den Ferien etwas gelassener angehen?

Wer viel arbeitet, muss auch gut feiern können, hieß die Devise, unter der man sich nach der leicht verlängerten Pause in der Turnhalle traf. Dort spielte die Schulband und es wurden Schüler für besondere Aktivitäten geehrt. Dass es eine ganze Menge waren, zeigt, wie rührig unsere Schule ist, wie viel Einsatz unsere Schülerinnen und Schüler zeigen, und dass Noten nicht alles sind: Sich zu engagieren, für andere etwas zu tun, aktiv etwas gestalten sind die besten Rezepte gegen Frust und Langeweile.

Hier ist die Liste der geehrten Schülerinnen und Schüler.

Preisgekrönte Schülerzeitung

Mit einem zweiten Preis wurde unsere Schülerzeitung free-x beim Schülerzeitungswettbewerb des Nordbayerischen Kurier ausgezeichnet.

Dies ist durchaus ein Kompliment, weil die Profis von der großen Zeitung natürlich wissen, worauf es ankommt und besonders genau hinschauen. Umso größer ist die Freude, dass unsere Schülerzeitungsredaktion noch einen anderen Preis bekam, und zwar den ersten für das beste Interview. Unsere Schülerzeitung bekam es für ein Interview mit Herrn Steininger zum Thema „Mädchen am RWG“.

Sonntag, 27. Juli 2008

Eine Schulfestreise um die ganze Welt


Prächtiges Sommerwetter herrschte bei unserem Schulfest, das unter dem Motto "Eine Reise um die Welt" stand.

Auch wenn es um die Mittagszeit etwas tröpfelte, hatten sich die Wolken am Nachmittag schnell verzeogen, und so konnte man auf dem Pausenhof sitzen und sich unterhalten oder herumgehen, um anzuschauen, was die Klassen unter der Regie der SMV alles aufgebaut hatten: Es gab Druinks und Köstlichkeiten aller Alt, lustige Spiele, und die ganz Wagemutigen konnten sich vom Kletterdachboden aus auf den Pausenhof abseilen lassen. Auch der neue Beachvolleyball-Platz erlebte seine Premiere, denn am Schulfest fanden hier die ersten Spiele statt. Richtig fetzig wurde es auf den Abend zu, als die Schulband spielte.

Hier ist eine kleine Bildnachlese:

Mittwoch, 2. Juli 2008

Verstärkung für die Schulsanitäter

Die Schulsanitäter haben Nachwuchs bekommen: Vier Schüler aus der 8. Jahrgangsstufe haben ihre Sanitäterausbildung abgeschlossen und gehören somit zum Sanitäterteam.

Sie erhielten ihre Ausbildungsurkunde aus den Händen von Schulleiter Anclam, und natürlich war auch ihr Ausbilder, Herr Wirth von Bayerischen Roten Kreuz mit dabei. Er hatte ihnen alles beigebracht, was man wissen muss, um fachkundig bei Notfällen helfen zu können.

Samstag, 28. Juni 2008

Herausragende Abiturergebnisse

Ein letztes Mal standen sie gemeinsam auf der Bühne - die Abiturientinnen und Abiturienten des Schuljahres 2007/2008

Nie ist man sich so nah wie in dem Moment, wenn man sich trennt. Vielen mag dies bei der Verleihung der Abiturzeugnisse im Balkonsaal der Stadthalle durch den Kopf gegangen sein: Mit der Schulzeit geht ein langer Lebensabschnitt zu Ende. Banknachbarn, mit denen man bislang den Tag verbrachte, wird man möglicherweise bald nicht mehr sehen. Dabei war der Anlass eigentlich ein freudiger: Von den 71 Abiturientinnen und Abiturienten haben alle die Prüfung bestanden und können nun mit dem Reifezeugnis ins Leben hinaus ziehen.

Mit einem Durchschnittswert von 2,31 kann sich der Jahrgang sehen lassen und es gab etliche sehr gute Ergebnisse. Besonders ausgezeichnet schnitt Christian Zunner ab: 1,0 als Durchschnittsnote heißt, dass es nicht mehr besser geht. Auch Lisa Marie Hagen, Judith Förster, Michaela Rödel und Anne Weigel hatten mit 1,1 herausragende Noten, ebenso wie Katharina Reuter (1,2), Franziska Pott, Christina Rödel und Lena Schuster (1,3) sowie Carina Wagner (1,5) und Lisa Braun (1,6). Sie alle erhielten einen Buchpreis des Elternbeirates. Eine Eins vor dem Komma hatten ferner Theresa Gmelch, Lisa Linhardt, Bianca Mpusotas, Laura Schütze und Kristina Sendel.

Auch etliche Sonderpreise wurden für sehr gute Schulleistungen wurden vergeben, so von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft für Lisa Braun, Judith Förster und Christian Zunner, von der Gesellschaft Deutscher Chemiker für Lisa Braun, Katharina Reuter, Christina Rieß, Christina Rödel und Michaela Rödel. Einen Apollinaire-Preis für sehr gute Leistungen im Leistungskurs Französisch erhielt Lena Schuster, einen Zukunftspreis von der Stiftung Natur, Mensch und Kultur erhielt Anne Weigel für ihre sehr guten Leistungen im Leistungskurs Biologie.

Schulleiter Horst Anclam ermahnte die Abiturientinnen und Abiturienten, etwas aus ihrem Reifezeugnis und ihrer Zukunft zu machen.

Viel wurden bei der Verabschiedung die Eltern gelobt, die ihren Kindern während der Schulzeit den Rücken gestärkt hätten, so von der Vorsitzenden des Elternbeirates, Christa Merkel und auch von Schulleiter Horst Anclam, während die Sprecher der Abiturienten, Maximilian Weiß und Anna Heißler, betonten, ein bisschen seinen die Schüler auch schon selbst für das Ergebnis zuständig gewesen. Niemand wollte dem ernsthaft widersprechen, denn alle freuten sich: über die guten Noten, die kostenlose Modenschau der herausgeputzten jungen Menschen und am Ende über das Bankett im RWG.

Mittwoch, 25. Juni 2008

Großartige Musik für alle Geschmäcker

Operarien und fränkische Kirchweihmusik, Operettenmelodien und Popsongs, Jazz und Filmmusik, Max und Moritz und Chopin, Bigband und Sinfonieorchester – beim Schulkonzert des RWG in der Stadthalle gab es alles zu hören, was man sich musikalisch vorstellen kann. Geladen hatten die Musiker zu einer musikalischen Reise um die Welt, und wenn man auch nicht alle Kontinente streifte, so doch alle erdenklichen Musikrichtungen.

Mehr dazu steht auf der Homepage unserer Schule.

Dienstag, 24. Juni 2008

Komfortable Ständer für die Räder

Endlich sind die neuen Fahrradständer da: Vor der Turnhalle und am Hartplatz wurden sie von fleißigen Arbeitern aufgestellt.

Nachdem die alten Stellplätze mit der früheren Fahrradhalle dem Mensaneubau weichen mussten, waren viele Fahrradfahrer schon etwas ungeduldig geworden. Wohin nur mit den Rädern? Die neuen Ständer sollen für etwas Ordnung beim Abstellen sorgen und dafür, dass man an sein eigenes Rad heran kann, ohne zunächst lästige Zuparker entfernen zu müssen. Das geht auch künftig nur, wenn sich alle um etwas Ordnung bemühen. Damit die Räder künftig nicht mehr im Freien stehen müssen, sind für das nächste Jahr Überdachungen vorgesehen.

Sonntag, 22. Juni 2008

Sport und Spiel zum Abschied

Eine fröhliche Feierstimmung herrschte beim Abischerz auf dem Pausenhof: Die Abiturienten hatten sich einiges ausgedacht, um ihren Mitschülern einen unterhaltsamen Vormittag zu bereiten und vor dem Unterricht zu bewahren.

Nachdem in den ersten beiden Stunden noch schnell die eine oder andere Schulaufgabe geschrieben waren, ging es in der Pause richtig los: Herr Anclam wurde von Christian Höreth, der als Moderator den Vormittag begleitete, auf die Bühne gerufen und zum Bratwurstbraten abgeordnet. Fieberhaft warteten alle darauf, was es mit dem lebensgroßen Fußballkicker auf sich haben würde. Es kam, wie es kommen musste: Die Lehrer mussten gegen die Schüler antreten, und schnell stellte es sich heraus, dass es gar nicht so einfach war, das kleine Tor zu treffen, wenn man gleichzeitig die Kickerstangen festhalten sollte.

Zur Auflockerung gab es zwischendurch ein Schüler-Lehrer-Tischtennismatch, Sketche und ein Lehrerraten. Auch die Getränke und die Verpflegung erfreuten sich großen Zuspruchs. Die mitgebrachten Liegestühle hatten schnell die Schüler in Beschlag genommen, und während die Spiele liefen, riskierten manche der Lehrer einen schnellen Blick in die Abi-Zeitung, die zur Freude der Abiturienten gleich vergriffen war.

Ach ja – der Sandhaufen: Vielleicht fünf Tonnen mögen es gewesen sein, extra für Frau Gerdes angekarrt, die in ihrem ganz persönlichen Lehrerspielchen die Aufgabe hatte, eine Sandburg zu bauen.

Die eigentliche Bewährungsprobe kam viel später: Am Nachmittag musste der Sand wieder auf einen Anhänger geschippt werden,– von zarten, eher im Umgang mit Füller und Papier erfahrenen Abiturientenhänden, weil da die Lehrer längst zu Hause waren.

Freitag, 13. Juni 2008

Echte Fans sind ihrer Mannschaft treu

Ach wie schön hätte alles werden sollen: Gut und gerne 200 jugendliche Fußballfans waren mit großen Erwartungen in unsere Schulaula gekommen, um Fußballspiel Deutschland – Kroatien um die Europameisterschaft live mitzuerleben und mussten zuschauen, wie ihre Mannschaft verlor.

Dabei hatte sich die SMV eine riesige Mühe gegeben, um die Großleinwandübertragung zu ermöglichen. Allen ewigen Skeptikern zum Trotz hatte sie es geschafft, mit der Firma Fernsehmax einen Sponsor aufzutun, der eine TV-Schüssel stellte und in filigraner Feinarbeit so justierte, dass das Signal tatsächlich seinen Weg vom Himmel über Bayreuth an der Häuserzeile am Wittelsbacherring vorbei direkt in unsere Aula kam. Vielen Dank dafür! Essen und Getränke waren kein Thema: Limo, Cola, Wiener waren vorhanden. Auch die letzten bangen Zweifel, ob wohl überhaupt jemand kommen würde, lösten sich schnell in Wohlgefallen auf, als gegen 17:00 die ersten Fans eintrudelten – wie es sich gehört in Trikot, mit Fahnen, Schminke und Schals und mit viel guter Laune. Schließlich wollte man ein heiteres Fußballfest erleben.

Unsere Schülerinnen und Schüler zeigten, dass sie gute Fans waren: Zur Nationalhymne wurde aufgestanden und mitgesungen und ein guter Fan lässt den Kopf auch dann nicht hängen, wenn es nicht so ganz rund läuft. Schnell wurde klar, dass es nicht der beste Tag unserer Mannschaft war. Der Schreck des Rückstands saß tief, aber gerade jetzt wurde die Mannschaft angefeuert. Beim Anschlusstreffer lagen sich alle in den Armen, aber der Schlusspfiff kam dann doch zu früh. Schade. Aber noch ist nichts verloren. Echte Fans bleiben ihrer Mannschaft treu. Und feuern sie auch beim nächsten Spiel wieder an.

Mittwoch, 11. Juni 2008

Fußballübertragung live

Zum Fußballfest lädt die SMV unserer Schule am Donnerstag, wenn bei der Europameisterschaft das Spiel Deutschland – Kroatien auf dem Programm steht.

In der Aula wird eine Großleinwand aufgebaut, auf der das Spiel zu sehen sein wird. Natürlich hoffen alle auf einen Sieg der deutschen Mannschaft, der die Tür zur nächsten Runde weit öffnen würde. Die Übertragung beginnt ab 17:30 Uhr.

Mittwoch, 4. Juni 2008

photo shooting für den Jahresbericht

In vollem Gange ist die Klassenfoto-Aktion. Bis Ende nächster Woche sollen alle Klassen für den Jahresbericht fotografiert werden.

Wie man sich denken kann, ist das Ganze trotz des minutiösen Zeitplanes doch mit etwas Wirbel verbunden. Nicht jeder nimmt es gelassen und stellt sich brav irgendwie in das Bild. Manch eine(r) muss noch schnell das styling überprüfen, bevor man sich vor die Linse des Fotografen wagt. Dass die nur harmlose Lehrerlein unserer Schule sind, spielt keine Rolle: Schließlich wird man auf einem Bild zu sehen sein, das mindestens 1000mal gedruckt wird und vielleicht sogar im world wide web zu sehen sein wird. Also muss das outfit ebenso stimmen wie das richtige posing.

Derweilen bemühen sich die Fotografen, die richtige location fürs photo shooting zu finden. Lieber etwas Gegenlicht, das die Haarpartien von hinten erhellt und mit einem Aufhellblitz von vorne gekontert wird, oder eine kunstvoll arrangierte Staffage vor dem bunt blühenden Rhododendronbusch am Schulhauseingang? Alle Varianten werden probiert, und nach einem halben Dutzend Aufnahmen, begleitet von vielen smiles, “whisky“ und „cheese“ ist auch schon alles wieder vorbei.

Die Ergebnisse der Aktion gibt es zu sehen, wenn alle Aufnahmen im Kasten sind. Man kann sie zusammen mit dem Jahresbericht auch kaufen – als Erinnerung an das memorable event und das Schuljahr 2007/2008.

Montag, 2. Juni 2008

"Der zerbrochene Krug" - gespielt von den 11. Klassen

Am Mittwoch, 4. Juni und Donnerstag, 5. Juni spielt die Schulspielgruppe de 11. Klassen Heinrich von Kleists Komödie „Der zerbrochene Krug“.

Es ist die heitere und doch auch irgendwo tragische Geschichte des Dorfrichters Adam, der dem schönen Evchen nachstellte, dabei einen teueren Krug zerbrach und nun gegen sich ermitteln soll. Zu allem Übel kommt auch noch der Gerichtsrat, um zu beurteilen, wie der Richter sich denn beruflich so macht. Heillose Verwirrung ist die Folge. Das Stück ist jeweils um 19:00 Uhr in der Aula.

Lehrerausbildung am RWG

Mit Beginn des neuen Schuljahres soll unsere Schule in großem Umfang Seminarschule für die Ausbildung von künftigen Gymnasiallehrern werden, und zwar für die Fächer Deutsch, Englisch, Spanisch, Geschichte und Erdkunde.

Bleiben wird die Seminarausbildung für das Fach Italienisch, nicht mehr fortgesetzt wird der Seminarbetrieb im Fach Musik. Angesichts der vielen Impulse, die der Seminarbetrieb in das Fach Musik gebracht hat, sieht unsere Schule dies durchaus mit einem weinenden Auge. Andererseits muss die Ausweitung des Seminarbetriebs auf andere Fächer als Chance gesehen werden, den Unterricht an unserer Schule konstruktiv zu bereichern, und es ist sicherlich auch eine Anerkennung für die Erziehungs- und Bildungsarbeit, die am RWG geleistet wird, wenn wir als neue Seminarschule ausgewählt wurden.

Montag, 5. Mai 2008

Die Schulfahnen sind da

Lustig im Wind flattern die neuen Schulfahnen. Sie wurden an den drei Fahnenmasten am Wittelsbacherring hochgezogen und verkünden jetzt allen Vorbeifahrenden und allen Passanten, wer in dem großen gelben Gebäude zu Hause ist.

Die Fahnen zeigen auf weißem Grund unser Schullogo: den Kopf des berühmten Namenspatrons Richard Wagner. Das Logo war im letzten Schuljahr von der Bayreuther Werbeagentur Häusler und Bohley entworfen worden.

Zweiradtag auf dem Pausenhof

Attraktive Aktivitäten hatte der erste Fahrradtag des RWG zu bieten, der am Samstagvormittag bei bestem Frühjahrswetter auf dem Pausenhof stattfand.

So führte der Kreisverband Bayreuth des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) für unsere Schule als Diebstahlschutz eine Codierungsaktion zum Sonderpreis durch. In den Rahmen der Räder wurd eine Nummer eingraviert, die es erlaubt, das Rad eindeutig einem Besitzer zuzuordnen

Der Leiter der Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt FLICKWERK hatte nicht nur seine Kompetenz in Sachen Fahrrad dabei, sondern auch allerhand Werkzeug und beantwortet alle Fragen zum Thema Fahrradtechnik. Er zeigte auch ganz praktisch, wie man Reparaturen und Wartungsarbeiten am Fahrrad selbst ausführen kann. So wurden an den Fahrrädern die Bremsen überprüft und richtig iengestellt. Auchwie man einen platten Reifen in kurzer Zeit wieder flott bekommt, wurde vorgeführt. Den staunenden Radlern wurde demonstriert, dass man dazu gar nicht einmal das Rad ausbauen muss, weil es mit etwas Geschick auch einfacher geht.

Wer zeigen oder ausprobieren wollte, wie gut er auf dem Fahrrad ist, konnte dies in einem Geschicklichkeitsparcours tun, den Herr Ströhla und Herr Lang aufgebaut hatten.

Es galt über Wippen und Stapeln aus Holzpaletten zu fahren, zu balancieren und in einem Kreis möglichst lange zu stehen.

Von der Firma Drewe war ihr Chef, Herrn Drechsel da, und er hatte einige Roller und einige heiße 125er-Maschinen dabei.

Um Abhilfe bei Hunger und Durst zu schaffen, war auch die Mensa an diesem Vormittag geöffnet und es gab Verpflegung und Getränke durch die Stadtmetzgerei Hoch.

Wirklich schade war es, dass der Besuch der Veranstaltung recht stark zu wünschen übrig ließ. Nur wenige Schülerinnen und Schüler konnten sich an diesem Samstag aufraffen, um einmal bei ihrer Schule vorbeizuschauen.

Dienstag, 29. April 2008

Terminzuteilung per Computer

Heute, Dienstag 29. April, ist der zweite Elternsprechtag am RWG. Von 18:00 bis 20:00 stehen die Lehrerinnen und Lehrer für Gespräche zur Verfügung.

Erstmals gibt es einen per Computer erstelten Voranmeldeplan, der feste Sprechzeiten zugewiesen hat. So sollen überflüssige Wartezeiten vermieden werden. Für alle, die trotzdem ein bisschen zwischen den Gesprächsterminen warten müssen, hat die Mensa geöffnet. Dort gibt es Getränke, Kaffee und Kuchen vom Elternbeirat.

Sonntag, 27. April 2008

Erster Zweiradtag am 3. Mai

Am Samstag, 3. Mai, ist der erste RWG Zweiradtag. Für alle Zweiradfreunde wird zwischen 10:00 und 13:00 Uhr auf dem Pausenhof allerhand geboten.

Was ist alles los? Es gibt eine Codieraktion als Diebstahlschutz für Räder, Reparaturtipps für Radfahrer, einen Bazar für gebrauchte Räder, Zubehör oder Kleidung, verschiedene Geschicklichkeitsparcours und speziell für die Roller- und Mopedfahrer einen Schrauberkurs. Wer Hunger und Durst hat, kann in die Schulmensa, die vormittags geöffnet ist. Den Abschluss bietet der Start für verschiedene Radtouren in die Umgebung.

Einzelheiten stehen auf der Homepage des RWG.

Kater fand Katze

Das Stück „Der gestiefelte Kater führte die Schulspielgruppe der 6. Klassen in der Aula unserer Schule auf.

Dafür hatten sich Frau Guder-Späth, die Leiterin der Theatergruppe, und ihre Schauspielerinnen einiges einfallen lassen. Um für eine heimelige Atmosphäre zu sorgen, hatte man in der Aula Gartenmöbel zu Sitzgruppen zusammengerückt und mit Blumen und Decken liebevoll geschmückte Tische in die Mitte gestellt. So konnte man vor Beginn der Vorführung bequem sitzen und noch etwas plaudern.

Alle waren natürlich gespannt auf den Kater und was es zu sehen geben würde. Es war eine recht flotte Bearbeitung des bekannten Märchens, bei dem ein sehr selbstbewusster Kater dem König wieder zu seinen geliebten Rebhuhnmenus verhilft, den bösen Zauberer überlistet, indem er in veranlasst, sich in eine Maus zu verwandeln, die sich bequem verspeisen lässt, und bei dem er seinen Herren zu einem Schloss und zu einer Königstochter verhilft. Dass für den Kater ganz nebenbei am Ende noch eine schöne Katzendame abfällt, sah das Publikum mit großer Zufriedenheit und bedankte sich bei allen Mitwirkenden mit großem Applaus.

Wer den „Kater“ noch einmal in Aktion sehen möchte, hat dazu am Mittwoch, 30. April Gelegenheit: Das Stück wird vormittags unter dem Zeltdach in Eckersdorf aufgeführt.