Sonntag, 9. Dezember 2007

Nikolausklettern 2007

Kletter machen Ausflug in die Kletterhalle Coburg

Als schulübergreifendes Projekt kann man mittlerweile das traditionelle Nikolausklettern bezeichenen, das alljährlich die Kletterer von RWG, GMG und Realschule Kulmbach unter der Schirmherrschaft der Bayreuther Naturfreunde in die Kletterhalle nach Coburg führt.

Am Samstag (08.12.) starteten insgesamt 50 Kletterer um 10.00 Uhr mit der Bahn in Richtung Coburg. Auf dem Weg dorthin stiegen noch die Schüler aus Kulmbach zu, so dass ein neuer Teilnehmerrekord verbucht werden konnte.


Nach einem abwechslungs- und erlebnisreichen Klettertag kehrte die Gruppe um 19.00 Uhr gemeinsam zurück, wo einige den Abend mit einem Spaziergang über den Christkindelsmarkt ausklingen ließen.
Weitere Bilder finden sich unter:

Samstag, 8. Dezember 2007

Jazzmusik zum Abschied

Zweiter Bürgermeister Ebersberger (links) sprach zu den Gästen.

Mit einem Empfang im Rathaus ging der Besuch unserer Gastschüler aus Annecy zu Ende, die sich eine Woche bei ihren Gastfamilien in Bayreuth und Orten der Umgebung aufgehalten hatten.

Zweiter Bürgermeister Thomas Ebersberger begrüßte die 39 Schülerinnen und Schüler sowie ihre Begleitlehrer. In einer kleinen Ansprache, die von Herrn Sperber sofort perfekt ins Französische übersetzt wurde, stellte er die Vorzüge unserer Bayreuther Heimat heraus, bekannte sich aber gleichzeitig als Annecy-Fan: Seit er 1974 das erste Mal in der Stadt gewesen sei, seien zahllose Besuche und Abstecher gefolgt. Er freute sich, dass zwischen den beiden Städten von einer echten Freundschaft gesprochen werden könne. Nun liege es and er jungen Generation, dies fortzuführen.

Die französischen Gäste quittierten die Ansprache mit höflichem Applaus und bedankten sich ihrerseits mit einem in schönem Deutsch vorgetragenen Dankeswort. Nach dem Austausch der gegenseitigen Gastgeschenke ergab sich ganz spontan noch eine kleine musikalische Überraschung: Einer der Gastschüler hatte den großen Flügel entdeckt, der einmal Hans von Bülow, dem ersten Ehemann Cosima Wagners, gehört hatte. Nachdem Bürgermeister Ebersberger den Schlüssel für das wertvolle Instrument organisiert hatte, gab es eine kleine Jazz-Session auf dem ehrwürdigen Instrument zu hören.

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Der Nikolaus kam zu Besuch

Wie es sich gehört, stattete der Nikolaus mit seinen Engeln an seinem Namenstag unserer Schule einen Besuch ab.

Er übernahm die Verteilung der Päckchen, mit denen sich unsere Schüler gegenseitig überraschen wollten. Damit durch die Aktion auch etwas Gutes getan wurde, war der Zustellservice nicht ganz kostenlos: Mit dem Erlös soll die AIDS-Hilfe unterstützt werden. Und so stapften der Heilige Nikolaus und seine fleißigen Helferlein wacker von Klasse zu Klasse, um die Päckchen los zu werden.
Um die Stimmung zu heben und Weihnachtsgefühle wach werden zu lassen, gab es auf dem Pausenhof Kinderglühwein. Auch in der Mensa war der Weihnachtsmann aktiv und hat einen Christbaum und Weihnachtsschmuck hinterlassen. Oder war es eine Weihnachtsfrau? Manche wollen sogar die SMV gesehen haben. Selbstverständlich alles nur Gerücht. Natürlich gibt es den Weihnachtsmann. Genauso wie den Klapperstorch.

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Nierentische und Rock-and-Roll

Eine Dokumentation über das Leben in den 50er Jahren hat die SWG-Gruppe der Klassen 9b und 9c unter der Leitung von Frau Wenger zusammengestellt.

Es entstand eine lesenswerte Darstellung der Zeit, die sich mit den Lebensverhältnissen, dem Wohnen, der Schule und Arbeit, der Mode, der Musik und vielem mehr beschäftigt. Ein eigenes Kapitel behandelt die Aussöhnung mit Frankreich, bei der den Schüleraustauschfahrten der 50er Jahre eine besondere Rolle zukommt. Die sorgfältig illustrierte Dokumentation, die auch Zeitzeugen zu Wort kommen lässt, kann auf unserer Homepage nachgelesen werden.

Dienstag, 4. Dezember 2007

Vorlese-Champions gesucht!

Das RWG hat eine neue Vorlese-Königin: In der Schulentscheidung des Vorlesewettbewerbs der sechsten Klassen, die heute im Beisein aller Sechstklässler in der Aula stattfand, setzte sich Franziska Rusam aus der Klasse 6c gegen ihre Mitbewerberinnen Sabrina Lorenz aus der 6a und Nelly Klein aus der 6b durch.

Die Entscheidung fiel den Juroren - den Deutschlehrern der jeweiligen Klassen (Frau Zöller, Frau Betz und Herr Morsch) sowie Frau Haberstroh und Frau Stefan - nicht leicht, da alle drei Bewerberinnen aus ihren vorbereiteten Büchern packend und interessant vorlasen. Auch die Mitschülerinnen und -schüler lauschten interessiert den drei Vorleserinnen und belohnten jeden Vortrag (Ausschnitte aus den Büchern "Drachenreiter", "Blitz" und "Das Erbe der Runen") mit begeistertem Applaus und hätten wohl gerne noch weiter zugehört, wenn nicht die Uhr nach jeweils drei Minuten unerbittlich unterbrochen hätte. Nach den frei ausgewählten und zu Hause vorbereiteten Texten mussten die drei Kandidatinnen noch einen unbekannten Text (aus dem Buch "Konrad, das Kind aus der Konservenbüchse") vortragen. Im Anschluss daran wurde ausgewertet und das knappe Ergebnis verkündet. Inzwischen hatte sich auch ein weiterer Zuhörer eingefunden: Herr Anclam überreichte den Klassensiegern ihre Urkunden und einen Schokoladennikolaus. Für Franziska wird es bald im Stadtentscheid weitergehen, wo sie auf die Vorlese-Champions der anderen Bayreuther Gymnasien trifft. Wir drücken ihr hierfür alle fest die Daumen!

Herr Anclam und die drei Klassensiegerinnen

Ein besonderer Dank an Frau Haberstroh und die Deutschlehrer der drei Klassen, die den Vorlesewettbewerb organisiert und mitgetragen haben.

Montag, 3. Dezember 2007

AIDS ist immer noch unheilbar

Der Infostand zum Thema AIDS-Aufklärung war in der Pause dicht umlagert.

Rund 59 000 Menschen leben in Deutschland mit einer HIV-Infektion, so die neueste Statistik des Robert-Koch-Institutes (RKI) in Berlin, jährlich kommen etwa 3000 hinzu und nach wie vor ist keine Heilung in Sicht.

Zwar gibt es mittlerweile Medikamente, die das Krankheitsbild mildern, aber AIDS ist immer noch eine unheilbare Krankheit, für die es nur eine mögliche Therapie gibt, nämlich sich nicht anstecken. Deshalb sind Aufklärung wichtig: Wer sicher sein will, muss über das Übertragungsrisiko und mögliche eine mögliche Verhütung Bescheid wissen. Deshalb führte unsere SMV im Nachfeld des Welt-Aids-Tag eine Info-Kampagne an unserer Schule durch: In der Großen Pause gab es einen Info-Tisch mit Aufklärungsmaterial aller Art und speziell für die 9. Klassen wurde nach der Pause in der Aula zusammen mit der Bayreuther AIDS-Beratung eine Informationsveranstaltung durchgeführt.

Vertreter der Bayreuther AIDS_Beratung standen den 9. Klassen Rede und Antwort.

Auch wenn HIV momentan nicht mehr im Mittelpunkt des Medieninteresses und der öffentlichen Diskussion steht, darf das Bewusstsein nicht verloren gehen, dass AIDS nach wie vor weltweit eine heimtückische Seuche ist, die besonders die Entwicklungsländer vor fast unlösbare Aufgaben stellt: Von den weltweit 33,2 Millionen Menschen mit dem Aidserreger HIV im Blut leben 94 Prozent in Entwicklungsländern. Im südlichen Afrika sind rund ein Viertel der wirtschaftlich aktiven Bevölkerung (zwischen 15 und 49 Jahren) infiziert. Besonders hart trifft es neben den Ärmsten der Armen wie so oft die Kinder: Bereits 15 Millionen Kinder haben weltweit einen oder beide Elternteile durch Aids verloren. Sie brauchen unsere Unterstützung durch Spenden: Den Erlös der Info-Aktion will unsere SMV deshalb dem Kampf gegen AIDS zur Verfügung stellen.

Have you got a brother?


Im Intensivierungsunterricht wird verstärkt geübt, so auch dieser Intensivierungsstunde Englisch der Klasse 5b. Die Schüler sollten sich gegenseitig Fragen stellen und dabei bestimmte Strukturen verwenden. Es wurde 'have/has got' eingeübt. Einige Szenen wurden aufgezeichnet.

Sonntag, 2. Dezember 2007

Früh übt sich, was eine echte Leseratte werden will...


Klassenbücherei der 5c
Statt in die Bibliothek oder in den Buchladen zu gehen, haben es die Schülerinnen der 5c seit neuestem viel einfacher an spannenden Lesestoff zu kommen: In ihrer neu eröffneten - selbst aufgebauten! - Klassenbibliothek können sich die Schülerinnen bequem in der Schule mit Lektüre versorgen. Den Grundstock der Bibliothek bilden Bücher, die von den Schülerinnen selbst mitgebracht werden. Voraussetzung ist, dass die Schülerinnen, die ein Buch in den Büchereischrank einstellen, dieses auch selbst gelesen haben und empfehlen würden. Das Ergebnis ist eine bunte Mischung aus Pferde-, Abenteuer-, Fantasy- und Mädchenbüchern, bei der für jede etwas dabei ist. Seit der Eröffnung der Bücherei läuft in den Pausen und Zwischenstunden ein reger Andrang. Der Bücherdienst sorgt für den reibungslosen Ablauf der Ausleihe und Rückgabe, die Schülerinnen selbst empfehlen sich gegenseitig das beste Lesefutter. In einem gemeinsamen Projekt mit dem Fach Kunst wurden außerdem (unter der Anleitung von Herrn Just) zu einigen Büchern Plakate erstellt, die den Mitschülern zusätzlich Anregungen zum Schmökern geben.

Samstag, 1. Dezember 2007

Puppen, Pickel, Pubertät


Pubertät ist die Zeit, wenn die Eltern schwierig werden. Dabei könnte alles so einfach sein, wenn sie einen einfach machen ließen und besser verstehen würden. So stellt sich das Erwachsenwerden für viele Jugendliche dar, und viele der Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen werden diese Sicht der Dinge am Freitag in dem Theaterstück wiedergefunden haben, das der „Weimarer Kulturexpress“ in der Aula aufführte.

„Puppen, Pickel, Pubertät“ – der Titel verrät gleich, worum es ging: Gezeigt wurden verschiedene Szenen aus dem Leben zweier Mädchen, die zu alt geworden sind fürs Puppenspielen, die sich, ihre Familie, die Schule und die Jungs neu entdecken. Vieles wurde in dem Zwei-Personen-Stück sehr direkt angesprochen: Wie ist das mit dem „ersten Mal?“ Worüber reden eigentlich Jungs auf dem Klo? Warum kann jemand so bescheuert sein, im Kaufhaus Klamotten zu klauen, obwohl er genug Kohle hat? Was das Stück dazu an Antworten gab, war eigentlich recht spritzig gemacht und mit viel Einsatz gespielt. Deshalb ist es etwas verwunderlich, dass am Ende die meisten nur recht zaghaft klatschen wollten. Hoffentlich hat es die beiden Darstellerinnen nicht geärgert: Sie hätten mehr Beifall verdient.