Freitag, 21. Dezember 2007

Spanische Weihnacht

Wie Weihnachten in Spanien gefeiert wird, konnten unsere Klassen im Spanisch-Unterricht von Frau Huemes und Frau Stefan erleben. In den achten Klassen wurden traditionelle spanische Weihnachtslieder gesungen, wobei unsere Comenius-Assistentin Almudena eine wertvolle Stütze war.


Ein schöner Brauch zu Silvester ist es, dass um 12 Uhr nachts zu jedem Schlag der Uhr eine Traube gegessen wird. Auch wenn es bei der Weihnachtsfeier noch nicht so weit war, konnten alle das muntere Spielchen ausprobieren. Zusammen gefeiert wurde auch in den neunten Klassen, und auch hier war die Stimmung gut.



In den elften Klassen wurde ebenfalls munter auf Spanisch gesungen, wobei einige Schülerinnen ihren eigenen Text zu La Marimorena erfunden hatten.

Donnerstag, 20. Dezember 2007

Vorfreude - schönste Freude


Mit einem imposanten Weihnachtskonzert traten die Chöre, Instrumentalgruppen und das Orchester unserer Schule in der Christuskirche auf.

Im Mittelpunkt standen Chorpartien aus Georg Friedrich Händels „Der Messias“. Es ist ein wunderschönes, aber auch anspruchsvolles Werk, und mach einem mag im Vorfeld des Konzertes eine gewisse Bangigkeit beschlichen haben, ob das alles von Schülern machbar sei. Wer Herrn Mehling, seine Frau und unsere Musikreferendare kennt, weiß, dass sie es verstehen, die Mitwirkenden auf ihre Aufgabe einzustellen und so zu begeistern, dass die Proben nicht nur mit Freude besucht werden, sondern auch konsequent zum Ziel führen. In diesem Falle war es eine großartige Darbietung von Teilen des Händel-Oratoriums, das dank der wunderschönen Singstimmen und des herrlich eingestimmten Orchesters alle Zuhörer in den Bann zog. Ein besonderes Lob gilt den Solistinnen Tugce Aksu (Alt), Bianca Mpousotas (Alt), Tanja Meyer (Alt), Lisa Fürst (Sopran), Sabrina Zimbrod (Sopran), Laura Leibinger (Sopran) sowie Lisa Braun (Alt) und Laura Schütze (Sopran) bei den Sängerinnen und Franziska Pott sowie Charlotte von Uslar als Solo-Violinistinnen.

Den Auftakt zum Weihnachtskonzert machte das Blasorchester, und es war sehr schön zu sehen und zu hören, dass hier bereits die Fünftklässlerinnen beherzt mitspielen. Der Kammerchor setzte mit zwei Liedern von John Rutter eigene Akzente. Choralmusik aus dem 17. Jahrhundert, arrangiert von Herrn Mehling sagen Christina Hacker, Andrea Stiefler und Laura Berger, für die entsprechende Flötenmusik sorgten Meike Kratzer, Hannah Wils und Franziska Zeilmann. Das Klarinetten-Ensemble unter der Leitung von Herrn Linhardt spielte ein Mozart-Allegretto, wobei Judith Förster, Katharina Clauß und Kathrin Steiniger zeigten, dass sie mittlerweile ihrem Meister kaum nachstehen. Das Motto des Abends traf am besten der Unterstufenchor: „Vorfreude, schönste Freude“, sangen sie und hatten damit Recht: Das Konzert war eine wunderbare Einstimmung auf die Weihnachtszeit.

Ein herzliches Danke an alle Mitwirkenden sowie den Arrangeuren. Es waren Herr und Frau Mehling, Herr Linhardt, Herr und Frau Eismann, Frau Hofmann, Herr Putzke, Herr Steinrichter, Herr Szabo und Herr Hubert.

P.S.: Die Bilder-Animation bedarf eines installierten Flash-Players. Natürlich war das "Halleluja" unseres Chores viel schöner...
Die Fotos (und noch ein paar mehr) sind über die Homepage downloadbar.

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Haben Kinder das Recht auf Ferien?

Die UNICEF-Hochschulgruppe der Uni Bayreuth hat unter der Leitung von Anne Ritter Angelika Liebert und Solveig Schindler in einigen 5. und 6. Klassen eine Unterrichtsstunde zum Thema "Kinderrechte" durchgeführt.

Auch in der 5c stellten sich drei Mitglieder der Gruppe - Anne, Marion und Kilian - vor und versuchten den Schülern dieses komplexe Thema näherzubringen. Nachdem alle Schülerinnen mit Namensschildern ausgestattet waren, setzte man sich im Stuhlkreis zusammen. Als Einstieg sollte sich jeder überlegen, welche Rechte Kinder in unserer Welt haben sollten und zwei davon auf einen Zettel schreiben. Diese wurden dann gesammelt, ausgestauscht und reihum vorgelesen. Dabei zeigte sich, dass viele ähnliche Gedanken notiert hatten, die sich wiederum zu Gruppen ordnen ließen. Auffallend oft fiel die Forderung nach dem "Recht auf keine Hausaufgaben" und dem "Recht auf Ferien". Als die Gruppenleiter jedoch erzählten, dass in vielen Ländern der Schulbesuch keinesfalls alltäglich sei, stimmte dies die Schüler nachdenklich. Viele kamen zu dem Schluss, dass es uns in Deutschland eigentlich ganz gut ginge und dass die viel beklagten Hausaufgaben doch durchaus einen Sinn hätten. Manch Lehrer wird sich diesen Ausspruch merken! Im Anschluss daran diskutierten die Schüler eifrig über die Rechte von Kindern und wie diese in der Welt verwirklicht werden. Viele konnten sich dabei mit eigenen Erlebnissen oder Gehörtem einbringen. Abschließend erzählten die Studenten den Schülerinnen über die Gründung, die Prinzipien und die Arbeit von UNICEF und ließen sie an Hand von Maßbändern die soziale Situation in Ländern wie Deutschland, Norwegen und Indien vergleichen. Diese sehr anschauliche Methode, die z.B. die Kindersterblichkeit oder die Analphabetenrate verdeutlichte, hinterließ bei den Kindern einen starken Eindruck. Viel zu früh beendete die Schulglocke diese zwei aufschlussreichen Unterrichtsstunden.
Vielen Dank an die Studenten der UNICEF-Hochschulgruppe für diesen Einblick in ihre Arbeit.

Dienstag, 18. Dezember 2007

Ein Schulschiff für das RWG

Stolz steht die Segel-AG unserer Schule vor ihrem Segelboot.

Seit einigen Wochen gibt es an unserer Schule eine Segel-AG. Weil Weihnachtsgeschenke manchmal recht unverhofft kommen, kann sie sich jetzt stolzer Besitzer eines eigenen Segelschiffes nennen.

Um keine falschen Vorstellungen zu wecken: Technisch korrekter ist wohl die Bezeichnung Segeljolle, aber auch an der ist alles dran, was ein Segelboot braucht: Mast, Segel, eine Ruderpinne und jede Menge Tauwerk, dessen fachgerechte Bedienung natürlich gelernt sein will.

Dafür ist – wie eigentlich kaum anders zu erwarten – unser Schulleiter höchstpersönlich zuständig. Herrn Anclams Idee war es auch, eine Segel-AG zu gründen und er sorgt dafür, dass in den langen Winternachmittagen alles gelernt wird, was zu einem Segelschein führen soll. Also wird jetzt immer dienstags Theorie gepaukt.

Für die Praxis setzt man auf einen zeitigen Frühling, damit es hinausgehen kann aufs Wasser. Der nächste nennenswerte See ist der in Weißenstadt und mit dem Vorsitzenden des dortigen Segelvereins war man sich schnell einig: Für den praktischen Teil der Ausbildung will man gerne mit dem RWG kooperieren.

Dass es jetzt zur Weihnachtszeit für unsere Segler ein eigenes Boot gab, verdankt sich einem Zufall und einer großzügigen Geste der Familie unserer Frau Betz: Bei ihnen stand das Boot lange ungenutzt herum und als man von der Segelinitiative unserer Schule hörte, entschloss man sich zu der mehr als großzügigen Spende. Vielen herzlichen Dank dafür!

Frau Betz (links) und Herr Anclam zeigten, wie man die Segel wieder einholt.

Weil Frau Christine Betz mit dem Boot, zu dem auch ein passender Anhänger gehört, quasi groß geworden ist, konnte sie – assistiert von Herrn Anclam – auch allen gleich allen zeigen, wie der Mast auf- und abgebaut wird und wie man alles fachgerecht festzurrt, aufriggt und hinterher aufklart. Natürlich bekam das Boot auch einen Namen. Für die Schüler gab es nur einen richtigen: „Tine“. Gut gewählt!

Die Jolle heißt "Tine" und ist eine Spende der Eltern von Frau Christine Betz.

Das neue Heft von Free-X ist da!

Rechtzeitig vor Weihnachten hat unsere Schülerzeitungsredaktion ihre Weihnachtsausgabe herausgebracht: Free-X-Mas heißt das Heft, das es jetzt in der Schule zu kaufen gibt.

Es enthält viele interessante Artikel: Die fünften Klassen berichten aus Weißenstadt. Herr Ströhla gibt ein Interview. Wie denkt man an unserer Schule über das RWG? Wie ist das mit Weihnachten in anderen Ländern? Eine Klasse erzählt von ihrer Patenkind-Aktion. Berichte gibt es zum Thema Spenden, AIDS und Sprachreisen. Natürlich kommt auch das Unterhaltsame nicht zu kurz mit Lehrersprüchen, Witzen, Geschichten und Gedichten, Buch- und Filmtipps und ein paar Sudokus.

Das Heft enthält noch andere Überraschungen, also sichert es euch, auch wenn es nicht ganz umsonst ist.

Italienische Weihnacht

Natale in Italia - Weihnachten in Italien – unter diesem Motto stand ein unterhaltsamer und informativer Nachmittag der Fachschaft Italienisch, zu dem sich zahlreiche interessierte RWGler einfanden.

Die Mutter einer Schülerin und zudem eine waschechte Römerin berichtete von den typisch italienischen, aber auch speziell römischen Weihnachtsbräuchen. So erfuhren die Schüler und Eltern, dass der 6. Dezember kein besonderer Tag in Italien ist, der Weihnachtsbaum bereits am 8. Dezember geschmückt wird und dass der Weihnachtsmann („Babbo Natale“) in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember die Kinder beschenkt. Die Zeit des Wartens auf den Weihnachtsmann, zumeist ein verkleidetes Familienmitglied, vertreibt sich die italienische Großfamilie mit Spielen. Äußerst beliebt ist die Tombola, eine Art Bingo-Spiel, das die Schüler gleich ausprobieren konnten. Die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt, als es „ambo, terno, quaterna, cinquina, tombola“ durch das Zimmer schallte. Glück im Spiel wurde durch „cioccolatini“ (diverse Schokoladennaschereien) belohnt.

Natürlich gab es für die Mutter, die die Weihnachtsbräuche so schön erklärt hate, ein Weihnacchtsgeschenk.

Weiter ging es mit der Geschichte des Panettone, eines stollenartigen Gebäcks mit Rosinen und kandierten Früchten, das seinen Namen und seine Existenz eigentlich einer Notlage verdankt. [mehr...]

Am interessantesten war jedoch für die Anwesenden die Geschichte der „Befana“, die am Tag der Heiligen Drei Könige, also dem 6. Januar, Groß und Klein beschenkt. Es handelt sich hierbei um eine alte Frau in zerlumpten Gewändern, die des nachts auf ihrem Besen über die Häuser reitet und braven Kindern Geschenke und Spielzeug bringt, für die bösen Kinder allerdings nur „carbone“, also Kohlenstückchen im Gepäck hat. [mehr...]

Zum Abschluss des wunderschönen, vorweihnachtlichen Nachmittags wurden noch ein italienische Weihnachtslieder dargeboten wie „tu scendi dalle stelle“ oder „astro del ciel“ und sich gemütlich unterhalten.

Allen Beteiligten hat dieser Nachmittag so sehr Freude gemacht, so dass bereits eine Fortsetzung wie Osterbräuche oder „serate italiane“ (italienische Abende) angedacht wurden. Ein besonderer Dank geht natürlich an alle Mitwirkenden und besonders unserer römischen Mutter, die diesen Nachmittag mit viel italienischem Flair füllte und durch ihren Vortrag auf Italienisch den Klang dieser wunderschönen Sprache authentisch darbot. Den anwesenden Italienischlehrern des Richard Wagner Gymnasiums, Herrn Polaczek und Frau Klamt, blieb lediglich die Aufgabe, kurze Sequenzen ins Deutsche zu übertragen.

K. Klamt und D. Polaczek für die Fachschaft Italienisch des Richard Wagner Gymnasiums

Unsere Comeniusassistentin stellt sich vor

Samstag, 15. Dezember 2007

"Der Messias" im Weihnachtskonzert

Voll im Gang sind die Proben zum Weihnachtskonzert unserer Schule, das am Mittwoch, 19. Dezember, in der Christuskirche stattfindet. Es singen und spielen die Chöre unserer Schule, Instrumentalgruppen und das Schulorchester. Im Mittelpunkt des Konzertes stehen Teile von Georg Friedrich Händels Oratorium „Der Messias“, die vom Chor gesungen und vom Schulorchester begleitet werden. Die Aufführungen sind um 17:00 Uhr und um 19:30 Uhr. Karten gibt es im Sekretariat.

Händels Biografie liest sich wie ein Abenteuerroman. Anders als sein Zeitgenosse Bach oder Mozart nach ihm stammte er aus keiner Musikerfamilie, sondern verdankt seinen Genius ausschließlich sich selbst. Geboren in Halle, ließ er sich als Komponist in England nieder. Er war an einer Opernhaus-Aktiengesellschaft beteiligt, die er mit seinen Opern zur Blüte brachte. Leider wandelte sich der Modegeschmack der Zeit, und Händel erlebte einen furiosen finanziellen Bankrott. Er entdeckte danach, dass geistliche Musik recht gut den empfindsamen Nerv der Zeit und auch des aufstrebenden Bürgertums traf und so entstand als bekanntestes geistliches Werk der Messias.

Wer mehr über Händel erfahren möchte, kann bei Who’s Who nachschauen.
Wer sich musikalisch einstimmen lassen und etwas Händel hören möchte, kann dies bei Classic Musical Archives tun (Registrierung erforderlich).
Wer selbst etwas Händel spielen möchte, findet hier und auch bei The Classical Midi Connection tonnenweise Noten. Man kann sie als Midi-Ton-Dateien downloaden (bei Classical Midi Connection leider nur mit Firefox) und mit einem Konvertierungsprogramm als Notenblätter ausdrucken.
Ein schickes, unkompliziertes Midi-Druckprogramm gibt es als Freeware bei NotationSoftware.

P.S.: Auch die Noten der meisten Pop-Songs sind lizenzfrei als Midi-Files erhältlich, z.B. über Free Music Directory.

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Klarinettenkonzert in der Kapelle

Mit einem vorweihnachtlichen Konzert erfreute das Klarinettentrio unserer Schule die Bewohner des Seniorenhauses Matthias Claudius am Roten Hügel.

Das Klarinettentrio sind Frau Wenger, Herr Just und Herr Linhardt als beider großer Lehrmeister. Verstärkt wurde das Ensemble durch Herrn Putzke, der zwei Jazz-Stücke am elektrischen Klavier begleitete. Isgesamt wurde es ein stellenweise heiteres, stellenweise aber auch sehr intensives Konzert von einer halben Stunde Dauer, das allen Zuhörern zu einem schönen musikalischen Erlebnis verhalf.