Freitag, 29. Februar 2008

Die beste Vorleserin kommt vom RWG

Siegerin beim Vorlesewettbewerb der Bayreuther Gymnasien wurde Franziska Rusam. Sie besucht die Klasse 6c unserer Schule.

Als Siegerin der RWG-Ausscheidung vertrat sie unsere Schule im Vergleichswettkampf mit den anderen Bayreuther Gymnasien. Die Jury befand, dass sie als beste gelesen hatte und erkannte ihr den Sieg zu. Neben einem vorbereiteten Text musste Franziska auch aus einen unvorbereiteten lesen und überzeugte auch dabei die Preisrichter. Nun wird sie die Stadt Bayreuth auf Bezirksebene vertreten. Auch dazu wünschen wir viel Erfolg!

Donnerstag, 28. Februar 2008

Vive la France – das Francemobil am RWG

Die 5a und das Francemobil

Kann man Französisch reden, ohne jemals Französisch gelernt zu haben? Oui, bien sûr! Das bewies unseren Fünftklässlern das Francemobil, das an diesem Mittwoch zu Gast am RWG war.

In jeweils einer Unterrichtsstunde versuchte Francemobil-Lektorin Marie-Claire den Schülerinnen und Schülern unser Nachbarland näher zu bringen. Zunächst begrüßte sie ihre Zuhörer – en français, bien sûr – und stellte sich vor. Dabei erfuhren die Schüler bereits, dass die Auvergne eine Region Frankreichs ist und dass neben dem Mineralwasser Volvic auch die Michelin-Reifen von dorther kommen. In einem Spiel stellten sich dann die Schüler ihrerseits mit Je m’appelle … Et toi? vor und waren begeistert, dass sie das bereits auf Französisch konnten. Auch die Frage „Wie geht’s?“ ist auf Französisch gar nicht so schwer: ça va? heißt es da. Und als Antwort gibt es bien, mal und das berühmte bof (vergleichbar dem fränkischen „Bassd scho“). Da die Schüler je nach Antwort zu zweit oder alle zusammen Plätze tauschen mussten, gab es hier viel zu lachen. Anschließend ging es um la musique francaise: verschiedene Titel, die an der Tafel standen, wurden angehört und mussten zugeordnet werden – natürlich um die Wette. Hier merkten die Schüler bereits, dass Französisch und die französische Kultur nicht gleichzusetzen sind mit Paris, Baguette und Käse. Die vielen verschiedenen Einflüsse aus den ehemaligen französischen Kolonien und den heute noch zu Frankreich gehörenden Übersee-Territorien machen sich überall bemerkbar.

Französisch spielend sprechen - so geht's
Auch mit dem Irrglauben, Französisch werde nur in Frankreich gesprochen, wurde aufgeräumt: An Hand einer Karte zeigte die Lektorin den Schülern, dass insgesamt fast vierzig Länder auf der Welt (darunter die Schweiz, Belgien, Luxemburg, Teile Kanadas, Nordafrika, Französisch-Polynesien, Madagaskar, Guadeloupe, Martinique, Haiti…) teilweise oder ganz französischsprachig sind. Viel zu schnell läutete die Schulglocke und die kleine voyage en France war vorbei. Da in den nächsten Wochen für die fünften Klassen die (Qual der) Wahl der zweiten Fremdsprache ansteht, war es für einige sicher hilfreich, sich einmal ein Bild vom Französischen zu machen und die Sprache live von einer Muttersprachlerin zu hören. In der sechsten Stunde schließlich erhielten interessierte Elftklässler die Gelegenheit, sich Informationen über die französische Sprache zu holen.

Dienstag, 26. Februar 2008

Planeten und Raketen im Physikgang

Ein völlig neues Gesicht hat der Gang vor den Physiksälen unserer Schule bekommen: Das alte Karomuster ist einem gut 40 Meter langen Wandbild gewichen, das bunt und belebt eine Phantasiereise in die Welt der Physik erlaubt. Gemalt hat es der Leistungskurs Kunst von Frau Gerdes.

Die Idee entstand im Vorfeld der Projekttage des letzten Schuljahres und nahm, kaum war sie geboren, sogleich konkret Gestalt an. Die Entwürfe wurden gezeichnet, die Wandgrundierung hergerichtet und noch während der Projekttage konnte es losgehen. Trotzdem dauerte es schließlich Wochen, bis Einstein und die Weltraumrakete, die unzähligen Galaxien und Sterne fein säuberlich auf der Wand waren. In einer Kunstpause wurde der Gang letzte Woche offiziell eröffnet.

Faszinierende Entwürfe für ein königliches Spiel

In der Kunstpause letzte Woche wurde das Projekt Pausenschach vorgestellt.

Viele werden es noch gar nicht wahrgenommen haben, aber auf unserem neu gepflasterten Pausenhof gibt tatsächlich ein Schachfeld. Leider fehlen noch die Figuren, doch warum nicht selbst welche entwerfen? Im Kunstunterricht entstanden fanzinierende Entwürfe, die in der Kunstpause im Lehrerzimmergang gezeigt wurden.

Hier ist eine Auswahl:




(Zum Betrachten der Bilder kann die Anmimation kann per Mausklick angehalten und wieder gestartet werden.)

Urkunden für den Erste-Hilfe-Kurs

Herr Wirt (links) vom Roten Kreuz ist fast schon Stammgast am RWG: Er überreichte zusammen mit Herrn Weber (rechts) die Urkunden.

Die Teilnehmer des Rot-Kreuz-Kurses der achten Klassen konnten jetzt ihre Urkunden in Empfang nehmen, die eine erfolgreiche Ausbildung in Erster Hilfe bestätigen.

Sie wurden von Herr Wirt, dem Ausbilder beim Roten Kreuz, und Herrn Weber, unserem stellvertretenden Schulleiter verliehen. In den nachmittäglichen Ausbildungsstunden hatten die Schülerinnen und Schüler gelernt, wie man Verbände sachgerecht anlegt, wie man Verletzte stabil lagert und Wunden versorgt. Oberstes Gebot ist dabei stets, einen kühlen Kopf zu bewahren, und das geht einfacher, wenn man gelernt hat, wie vorgehen muss. Allen Teilnehmern konnte bestätigt werden, dass sie ihre Sache sehr gut gemacht hatten. Dies qualifiziert alle, die es wollen, für die Ausbildung zum Schulsanitäter im nächsten Schuljahr.

Wochenendeinsatz mit Farbe und Pinsel

Mit fachkundiger Anleitung ging das Streichen rasch von der Hand.

Mit einem Wochenend-Blitzeinsatz haben Eltern der Schülerinnen der Klasse 5a deren Klassenzimmer renoviert. Waren vorher die Wände eher trist grau, so sind sie nun in einem freundlichen rötlichen Farbton gehalten, der irgendwie sehr gut zum Anstrich der Mensa passt.

Bereits am Freitagnachmittag hatten die Eltern das Zimmer so weit hergerichtet, dass man am Samstag in der Früh gleich loslegen konnte: Unter der fachkundigen Anleitung von Herrn Bauer, der zeigte, dass er als Schreiner auch weiß, wie man mit Farbeimer, Bürste und Pinsel umgeht, machten sich die Eltern mit Feuereifer an die Sache und hatten bis zum Nachmittag die Arbeiten erledigt.

Aufregung gab es nur zur Mittagszeit: Der ganze Malertrupp fand sich plötzlich im Haus eingeschlossen wieder. Vom Fenster aus wild gestikulierend gelang es dem Malertrupp, einen Passanten im Dammwäldchen zu aktivieren, der seinerseits bei den dreißig Lehrern Alarm schlug, die sich am Samstag in der Mensa zur neuen Oberstufe fortbilden ließen. Alle fleißigen Handwerker konnten befreit werden, niemand musste in der Schule übernachten und am Montag fanden die Schülerinnen der Klasse ein wunderschönes Zimmer vor. Vielen Dank für den Einsatz!

Spannende Turniere

Hoch her ging es beim Volleyball-Turnier unserer Schule: Am Tag vor dem Zwischenzeugnis wurde mit viel Einsatz darum gekämpft, welche Klasse die besten Volleyballer sind.

Am Ende des Turniers standen schließlich die Sieger fest. Es gab folgende Ergebnisse: Bei den Mädchen der neunten Klassen gewann die 9a vor den Klassen 9c, 9d und 9b. Bei den zehnten Klassen gewannen der Mädchen der Klasse 10d vor den Mannschaften der Klasse 10a, 10c und 10b. Bei den elften Klassen siegten die Mädchen der Klasse 11d vor den Klassen 11c, 11a und 11b. Die beste Jungenmannschaft schickte die Klasse 9c ins Turnier: Sie gewann vor den Jungen der Klassen 10b und 11d. Die Oberstufenschüler traten gegen die Schulmannschaften und die Lehrerauswahl an. Die Lehrer gewannen in dieser Gruppe vor der Schulmannschaft 1, der Kollegstufenauswahl und der Schulmannschaft 2.

Sonntag, 24. Februar 2008

Die neue Oberstufe bringt viele Änderungen

Für einige der Bayreuther Gymnasien fanden die Fortbildungstage zur neuen Oberstufe in unserer Schule statt.

Mit einer Fortbildungsoffensive an allen bayerischen Gymnasien werden die Lehrer für die Oberstufe des neuen achtjährigen Gymnasiums fit gemacht. Wenn die ersten Klassen im Schuljahr 2009/2010 in die neue Oberstufe kommen, will man gut vorbereitet sein. Dazu gab es an unserer Schule eine Fortbildungsveranstaltung.

Auch wenn die endgültige Regelung durch die neue gymnasiale Schulordnung noch aussteht, stehen die Grundzüge der künftigen Oberstufe fest. Eine der wichtigsten Neuerung wird sein, dass es künftig fünf Abiturfächer geben wird:

schriftliches Abitur:
> Deutsch und Mathematik

1x mündliches und 2x schriftliches Abitur:
> Fremdsprache
> Gesellschaftswissenschaftliches Fach oder Religion bzw Ethik) -
> Naturwissenschaftliches Fach oder weitere Fremdsprache oder Kunst, Musik, Sport.

Eine zweite grundlegende Veränderung ist, dass das bisherige System von Grund- und Leistungskursen aufgegeben wird. Alle Schüler bereiten sich auf dem gleichen Lernniveau für die Abiturprüfungen vor.

Die Pflichtfächer sind:
Deutsch - Mathematik - Geschichte und Sozialkunde - Religion (bzw. Ethik) - Sport

Als Pflichtfächer müssen gewählt werden:
eine Fremdsprache - eine Naturwissenschaft - eine zweite Fremdsprache oder eine zweite Naturwissenschaft - Wirtschaft/Recht oder Geografie - Musik oder Kunst

Hinzu kommen noch mehrere Stunden Fächer aus einem frei wählbaren Bereich zur individuellen Profilbildung. Alles in allem kommen so mindestens 33 Wochenstunden zusammen.

Völlig neu ist der Ansatz, gezielter als bisher mit eigenen Fächern auf die Anforderungen des Studiums und des Berufslebens vorzubereiten. Dazu gibt es zwei sogenannte „Seminarfächer“. Sie sollen projektbezogen gestaltet werden und haben deshalb keinen eigens ausgewiesenen Lehrplan. Die Schule bietet stattdessen ein Angebot an Rahmenthemen, aus denen sich die Schüler zwei aussuchen.

Seminarfach 1:> Schwerpunkt Vorbereitung auf die Universität
> Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten
> schriftliche Seminararbeit

Seminarfach 2:
> Schwerpunkt 1: Studien- und Berufsorientierung
> Schwerpunkt 2: Projektarbeit mit Praxisbezug
> Präsentation

Mit diesem neuen Konzept will man nicht nur die breite Allgemeinbildung stärken, sondern auch auf moderne Anforderungen der Berufs- und Studienwelt reagieren. Unsere Schule wird Schüler und Eltern rechtzeitig über die Neuregelungen informieren, wenn die neuen Bestimmungen der gymnasiale Schulordnung abschließend vorliegen.

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Donnerstag, 21. Februar 2008

Werte machen stark

Im Foyer der Fachhchschule präsentierten sich verschiedene Schulen.

„Werte machen stark“ hieß das Motto des Bildungskongresses, den das Bayerische Kultusministerium an der Fachhochschule München durchführte. An die 700 im Bildungswesen tätige Besucher, zumeist Lehrer aus verschiedenen Schularten, besuchten die Veranstaltung und auch das RWG war unter den Gästen.

Zwar mussten die Teilnehmer auf das angekündigte Grußwort durch Ministerpräsident Beckstein verzichten, aber die anderen Eingangsreden machten mehr als deutlich, worum es bei dem Kongress ging. „Werte schaffen Rückenwind“, fasste Erzbischof Reinhard Marx zusammen das Anliegen zusammen und machte klar, wie wichtig es ist, sich optimistisch den Lebens- und Erziehungsaufgaben zu stellen: „Ein Pessimist sieht bei jeder Aufgabe das Problem, ein Optimist jedes Problem als Aufgabe.“

Kultusminister Siegfried Schneider unterstrich die positive Wirkung von Werten und betonte, dass Werte in den kleinen Dingen des Alltags beginnen. Der evangelische Landesbischof Johann Friedrich fand nachdenklichere Worte: „Werte sind wertvoll und müssen uns etwas Wert sein: Sie dürfen uns auch etwas kosten,“ verlangte er.

Professor Georg Lind von der Universität Konstanz wies in seinem Referat darauf hin, dass eigentlich jeder über eine – durchaus positive – Wertorientierung verfüge. Das eigentliche Problem sei die Diskrepanz zwischen Wertorientierung und dem tatsächlichen Handeln. Hier – darin war sich der Kongress einig – hat die Schule eine wichtige Aufgabe, auch wenn die Werterziehung natürlich vorrangige Pflicht der Eltern sei, die diese Aufgabe nicht an die Schule delegieren könnten. Wie die schulische Umsetzung von Wertkonzepten im den praktischen Unterrichtsalltag aussehen kann, verdeutlichten Vertreter des Gymnasiums Cham, deren Schule ein Werte-Curriculum erstellt hat, das auf verschiedenen Ebenen des Schulalltags – etwa im Schullandheim, den Skikursen, im Methodentraining oder in Benimmkursen - systematisch an die Schüler weitergegeben wird. Hier könnte auch für unsere Schule eine Entwicklungsaufgabe liegen.